Hallo ich bins David, ich bin das erste mal mit nicht mal einem Jahr (1999) zur FSW (Familiensingewoche) gekommen.

Jetzt bin ich 11 und gehe regelmäßig ein mal im Jahr dort hin. Es gab bis jezt erst eine Ausnahme das war als ich 9 Jahre alt war (Sommer 2007). Daher kenne ich die Unterkunften (Claudiushaus, Kantorenhaus, Forckhaus und Schützhaus) und das Gelände schon auswendig. Am liebsten schlafe ich im Claudiushaus mit meinem Stiefbruder Lucas und mit meinem Freund Martin. Ich freue mich am meisten im Jahr auf die FSW weil das die einzige Chance ist, meine Freunde zu treffen und der ganzen Stadt Dahme zu zeigen was Musik wirklich ist. Ich bin nie alleine dort, denn die ganze Familie ist dort. Meine Mutter, meine Schwestern, mein Stiefvater, meine Nichte und mein Stiefbruder. Groß und klein ist bei der FSW das Gleiche. Jetzt erzähl ich euch von "Ich Ich und Basti". Das kommt davon, weil ich David Simon heiße und dann sind da noch David, Simon und Basti, deshalb ruf ich sie immer "Ich Ich und Basti". In der Freizeit gibt es auch jede Menge zu tun, zum Beispiel: Schach spielen oder Volleyball spielen. Aber man muss auch für den Hausmusikabend üben. Das war es auch schon euer David.

P.S. Es lohnt sich! Kommt einfach mal vorbei.

David Schmidt

Ich erzähle von meiner ersten Familien-Singwoche 1963 in Dahme

unter Leitung von Volker Ochs, die dem damals Vierzehnjährigen einen unvergeßlichen Eindruck hinterlassen hat. Sie bewirkte für mich, daß ihr seither an die zwanzig weitere folgten, auch in anderen Landeskirchen. (Erich Schmidt/Meißen, und sein Nachfolger Christfried Brödel/Dresden, Raimund Schulz/Bitterfeld, Manfred Schlenker/damals Stendal, Hans-Jürgen Thomm/Leipzig). Die kirchliche Landschaft bot eine Art von Vielfalt, derer sich ein junger Mensch erfreute und die es sonst ja nicht gab. In den letzten Jahren bleibe ich jedoch dem Klingenden Jahreswechsel in Dahme treu, einem besonderen Markenzeichen von Lothar Kirchbaum.
Doch nun zu meinen Anfängen. Ich benutze dabei mein damaliges Tagebuch:

6.45 Uhr Wecken, 7.30 Atemübung 8.00 Mette, 8.30 Uhr Frühstück. (Aus heutiger Sicht: So früh aufstehen? Was machte man dann schon alles vorm Frühstück??) Doch das Singwochen-Wecken hat seine besondere Art, jeden Tag eine andere Instrumentalgruppe mit einem Morgenruf, und as auf jedem Flur. So gehandhabt bis heute.

Mit 3 Jahren bin ich das erste Mal mit meiner Mutter zur Familiensingwoche gefahren.

Oder besser gelaufen. Damals haben wir in der "Villa Windschief " gewohnt, gleich neben der Kirche. Heute fahre ich immer noch mit meiner Mutter hin, aber als große Familie mit Geschwistern und Stiefpapa und meiner Tochter. Wenn ich nach Dahme komme, habe ich das Gefühl, ich komme nach Hause. Und: endlich Urlaub....


Singwochen