Aktuelles

Abschlusskonzert Familiensingwoche 2020

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Was aus Kirchen so alles werden kann? Zu Napoleons Zeiten wurden sie als Pferdeställe genutzt, heute als Konzerthallen (z.B. Neubrandenburg, Halle/Saale), Ausstellungs- und Veranstaltungsorte (z.B. Nikolaikirche Berlin Mitte), Filmatelier (Briest) Mach mit Museum für Kinder (Eliaskirche Berlin Prenzlauer Berg), Sparkassenfiliale (Milow), sogar Privatwohnungen (Kölner Hinterhofkirche) …...

Das ist nicht neu; schon Jesus selbst – so liest man – vertrieb die Viehhändler und Geldwechsler aus dem Vorhof des Tempels in Jerusalem. Dabei zitierte er Jesaja, einen alten Propheten Israels mit den Worten: „Mein Haus soll ein Bethaus sein!“ und ergänzte: „Ihr aber habt es zur Räuberhöhle gemacht.“

Da war ein ganz schönes Gerempel im Tempel, viel Gequengel beim Engel und ziemliches Trara(r) am Altar.

Wo finden wir Gott? Soll man ihn heute überhaupt noch (be)suchen? Sind Kirchen Museen oder gibt es (neues) Leben darin?

Eine Woche lang werden sich ca 40 Großeltern, Eltern, Kinder und Enkel im Seminar Dahme mit diesen Fragen beschäftigen und viel singen und musizieren. Die Kirchenmusikerinnen Maraike Schäfer und Fiona Luisa Hang und die Musikpädagogin Isabella Schöne werden die Gruppen anleiten. Die musikalischen Ergebnisse können am Sonnabend, 1.8. um 19:30 Uhr in der Dahmer Marienkirche bestaunt und beklatscht werde. Der Eintritt ist frei; um eine Spende für die Dahmer Singwochenarbeit wird gebeten. Vergessen Sie bitte nicht „maskiert“ zu erscheinen und auf respektvollen Abstand zu achten. Wir freuen uns auf Sie!

Im Namen des Teams Ihr Lothar Kirchbaum

Familiensingwoche im RBB-Kultur

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In der Reihe "Kulturorte in Brandenburg" stellt Judith Kochendörfer die Familiensingwoche in Dahme/Mark vor.

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Ein liebevolles Ohr...

Nachruf auf KMD Volker Ochs (⁕ 11.01.1929 - † 16.10.2018 )

Nach einer Gemeindesingstunde steht Volker Ochs am Ausgang und verabschiedet die Gemeindeglieder. Eine alte Dame schaut ihn dabei an und sagt: “Ist das für sie nicht schwer zu ertragen? Als Musiker müssen sie doch leiden, wenn sie unsere alten, brüchigen Stimmen anhören müssen!“ Volker Ochs antwortet etwas verlegen (was sagt man denn auf eine solche offene Meinung?): „Ach, wissen sie, dafür hat man ja zwei Ohren.“ Nach kurzem Überlegen schaut die Frau treuherzig auf und entgegnet: „Oh, ich verstehe: ein kritisches und ein liebevolles Ohr.“